HEIMATVEREIN

DE TREIDLERS VON KUHSTERMOOR

e.V. 

SATZUNG

Stand 02.04.2004

 

§1      Name, Sitz, Geschäftsjahr

             Der Verein führt den Namen "Heimatverein De Treidlers von Kuhstermoor e.V."

             Der Verein hat seinen Sitz in Gnarrenburg.

             Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

 

§2      Der Zweck des Vereins

             Zweck des Vereins ist die Förderung von Kunst und Kultur, insbesondere - aber nicht ausschließlich - bezogen auf die Entwicklung der Ortschaft Kuhstedtermoor.

             Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenord­nung.

             Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch folgende Maß­nahmen:

             -  Schaffung eines Dorfmittelpunktes/Dorfbildes unter besonderer Berücksichtigung historischer Bauten

                und Einrichtungen;

             -  Förderung von Kunstausstellungen und anderen Veranstaltungen in Zusammenhang mit der Schaffung

                und Pflege eines historischen Dorfbildes;

             -  Förderung von Künstlern in Zusammenhang mit der Schaffung und Pflege eines historischen

                Dorfbildes;

             -  Pflege des historischen Erscheinungsbildes der Ortschaft Kuhstedtermoor;

             -  Sammlung von historischen Unterlagen und Veröffentlichungen;

             -  Förderung andere künstlerischer und kulturhistorischer Veranstaltungen.

             Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigen­wirtschaftliche Zwecke.

             Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigen­schaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mit­teln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Ver­eins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begün­stigt werden.

             Alle Inhaber von Vereinsämtern sind ehrenamtlich tätig. Jeder Beschluss über die Änderung der Satzung ist vor dessen Anmeldung beim Register­gericht dem zuständigen Finanzamt vorzulegen.

 

§3      Erwerb der Mitgliedschaft

             Mitglied des Vereins kann jede volljährige Person werden. Über den schriftlichen Antrag entscheidet der Vorstand. Der Antrag soll den Namen, das Alter, den Beruf und die Anschrift des Antragstellers enthalten.

             Gegen den ablehnenden Bescheid des Vorstands, der mit Gründen zu versehen ist, kann der Antragsteller Beschwerde erheben. Die Beschwerde ist innerhalb eines Monats ab Zugang des ablehnenden Bescheids schrift­lich beim Vorstand einzulegen. Über die Beschwerde entscheidet die nächste ordentliche Mitglieder­versammlung.

 

§4      Beendigung der Mitgliedschaft

             Die Mitgliedschaft endet

             a)                mit dem Tod des Mitglieds;

             b)                durch freiwilligen Austritt;

             c)                durch Streichung von der Mitgliederliste;

             d)                durch Ausschluß aus dem Verein.

             Der freiwillige Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber einem Mitglied des Vorstands. Er ist nur zum Schluß eines Kalenderjahres unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von drei Monaten zulässig.

             Ein Mitglied kann durch Beschluß des Vorstands von der Mitgliederliste gestrichen werden, wenn es trotz zweimaliger Mahnung mit der Zahlung des Beitrags im Rückstand ist. Die Streichung darf erst beschlossen wer­den, nachdem seit der Absendung des zweiten Mahnschreibens drei Mo­nate verstrichen und die Betragsschulden nicht beglichen sind. Die Strei­chung ist dem Mitglied mitzuteilen.

             Ein Mitglied kann, wenn es gegen die Vereinsinteressen gröblich versto­ßen hat, durch Beschluß des Vorstands aus dem Verein ausgeschlossen werden. Vor der Beschlußfassung ist dem Mitglied unter Setzung einer an­gemessenen Frist Gelegenheit zu geben, sich persönlich vor dem Vorstand oder schriftlich zu recht­fertigen. Eine schriftliche Stellungnahme des Betrof­fenen ist in der Vorstandssitzung zu verlesen.  Der Beschluß über den Ausschluß ist mit Gründen zu versehen und dem Mitglied mittels einge­schriebenen Brie­fes bekanntzumachen. Gegen den Ausschließungsbe­schluß des Vorstands steht dem Mitglied das Recht der Berufung an die Mitgliederversammlung zu. Die Berufung hat aufschiebende Wirkung. Die Berufung muß innerhalb einer Frist von einem Monat ab Zugang des Aus­schließungsbeschlusses beim Vorstand schriftlich eingelegt werden.  Ist die Berufung rechtzeitig eingelegt, so hat der Vorstand innerhalb von zwei Monaten die Mitgliederversammlung zur Entscheidung über die Berufung einzuberufen. Geschieht das nicht, gilt der Ausschließungsbeschluß als nicht erlassen. Macht das Mitglied von dem Recht der Berufung gegen den Ausschließungsbeschluß keinen Gebrauch oder versäumt es die Beru­fungsfrist, so unterwirft es sich damit dem Ausschließungsbeschluß mit der Folge, das die Mitgliedschaft als beendet gilt.

 

§5      Mitgliedsbeiträge

             Von den Mitgliedern werden Beitrage erhoben. Die Höhe des Jahresbei­trags und dessen Fälligkeit werden von der Mitgliederversammlung be­stimmt. Die Mitglieder ermächtigen den Vorstand, den Beitrag durch Abbu­chung von ihren Konten einzuziehen.

             Ehrenmitglieder sind von der Beitragspflicht befreit.

 

§6      Organe des Vereins

             Organe des Vereins sind

             a)                der Vorstand

             b)                der Beirat

             c)                die Mitgliederversammlung.

 

§7      Der Vorstand

             Der Vorstand des Vereins besteht aus sechs Personen, nämlich dem Vorsit­zenden, dem Stellvertretenden Vorsitzenden, dem Schriftführer, dem Kassenwart, dem 1. und dem 2. Beisitzer.

             Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch mindestens zwei berechtigte Mitglieder des Vorstandes vertreten. Berechtigte Vorstandsmitglieder sind der Vorsitzende, der Stellvertretende Vorsitzende und der Kassenwart. Rechtsgeschäfte mit einem Geschäftswert über 3.000,-- Euro sind für den Verein nur verbindlich, wenn die Zustimmung des Beirats hierzu schriftlich erteilt ist.

 

§8      Die Zuständigkeit des Vorstands

             Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit sie nicht durch die Satzung einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind. Er hat vor allem folgende Aufgaben:

             1.                Vorbereitung der Mitgliederversammlungen und Aufstellung der Tagesordnungen;

             2.                Einberufung der Mitgliederversammlung;

             3.                Ausführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung;

             4.                Aufstellung eines Haushaltsplans für jedes Geschäftsjahr; Buchführung; Erstellung eines Jahresberichts;

             5.                Abschluss und Kündigung von Arbeitsverträgen;

             6.                Beschlußfassung über Aufnahme, Streichung und Ausschluß von Mitgliedern.

             Der Vorstand ist verpflichtet, in allen wichtigen Angelegenheiten die Meinung des Beirats einzuholen.

 

§9     Amtsdauer des Vorstands

             Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von fünf Jahren, vom Tage der Wahl an gerechnet, gewählt; verbleibt jedoch bis zur Neuwahl des Vorstands im Amt. Jedes Vorstandsmitglied ist einzeln zu wählen. Wählbar sind nur Vereinsmitglieder. Scheidet der Vorsitzende, der Stellvertretende Vorsitzende, der Schriftführer oder der Kassenwart aus, oder stellt der Vorsitzende, der Stellvertretende Vorsitzende, der Schriftführer oder der Kassenwart sein Amt zur Verfügung, so bestimmt der Vorstand dann einen Vertreter, der das Amt kommissarisch bis zur nächsten Mitgliederversammlung verwaltet. Die Wahlen der Vorstandsmitglieder sollen zu unterschiedlichen Zeiten erfolgen. Deshalb wird bei der nächsten anstehenden Wahl im Jahre 2007 der Vorsitzende für 5 Jahre, der Stellvertretende Vorsitzende für 4 Jahre, der Schriftführer für 3 Jahre, der Kassenwart für 2 Jahre, der 1. Beisitzer für 1 Jahr und der 2. Beisitzer für 1 Jahr gewählt. Danach beträgt die Amtsdauer aller Vorstandsmitglieder wieder 5 Jahre.

 

§10   Beschlußfassung des Vorstands

             Der Vorstand fasst seine Beschlüsse im allgemeinen in Vorstandssitzungen, die vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom Stellvertretenden Vorsitzenden, schriftlich, fernmündlich oder telegrafisch einbe­rufen werden. In dem Fall ist eine Einberufungsfrist von einer Woche einzuhalten. Einer Mitteilung der Tagesordnung bedarf es nicht. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens zwei Vorstandsmitglieder, darunter der Vorsitzende oder der Stellvertretende Vorsitzende, anwesend sind. Bei der Beschlußfas­sung ent­scheidet die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Leiters der Vorstandssit­zung. Die Vorstandssitzung leitet der Vorsitzende, bei dessen Verhinderung der Stellvertretende Vorsitzende. Die Beschlüsse des Vorstands sind zu Beweiszwecken in ein Beschlussbuch einzutragen und vom Sitzungsleiter zu unterschreiben. Die Niederschrift soll Ort und Zeit der Vorstandssit­zung, die Namen der Teilnehmer, die gefassten Beschlüsse und das Abstim­mungsergebnis enthalten.

             Ein Vorstandsbeschluss kann auf schriftlichem Wege gefasst werden, wenn alle Vorstandsmitglieder ihre Zustimmung zu der zu beschließenden Rege­lung erklären.

             Die Vereinigung mehrerer Vorstandsämter in einer Person ist unzulässig.

 

§11   Der Beirat

             Der Beirat besteht aus vier Mitgliedern. Er wird auf die Dauer von drei Jahren, vom Tage der Wahl an gerechnet, von der Mitgliederversammlung gewählt; er bleibt jedoch bis zur Neuwahl des Beirats im Amt. Jedes Mit­glied des Beirats ist einzeln zu wählen. Wählbar sind nur Vereinsmitglieder, die dem Verein min­destens zwei Kalenderjahre angehören; dies gilt nicht für die ersten Mitglieder des Beirats nach der Grün­dung des Vereins. Ein Mitglied des Beirats soll Mitglied des Schützenvereins, ein Mitglied des Beirates soll Mitglied des Sportvereins und ein Mitglied des Beirates soll Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr sein. Stellt sich aus diesen Gremien kein Mitglied für eine Wahl in den Beirat zur Verfügung, dann kann ein anderes Vereinsmitglied in den Beirat gewählt werden.

             Der Beirat hat die Aufgabe, den Vorstand in wichtigen Vereinsangelegenhei­ten zu beraten. Er unterrichtet sich durch Abhaltung von Sprechstunden oder in sonst geeigneter Weise über die Anliegen der Vereins­mitglieder und macht dem Vorstand Vorschläge für die Geschäfts­führung. Bei Rechtsgeschäften mit einem Geschäftswert von mehr als 3.000,-- Euro beschließt er, ob dem Rechtsgeschäft zugestimmt wird.

             Mindestens einmal im Jahr soll eine Sitzung des Beirats stattfinden. Der Beirat wird vom Vorsitzenden oder vom Stellvertretenden Vorsitzenden des Vereins schriftlich, fernmündlich oder telegrafisch mit einer Frist von mindestens einer Woche einberufen. Einer Mitteilung der Tagesordnung bedarf es nicht. Der Beirat muss einberufen werden, wenn mindestens zwei Beiratsmitglieder die Einberufung schriftlich vom Vorstand ver­langen. Wird dem Verlangen innerhalb einer Frist von zwei Wochen nicht entsprochen, sind die Beirats­mitglieder, die die Einberufung des Beirats vom Vorstand verlangt haben, berechtigt, selbst den Beirat ein­zuberufen.

             Zu den Sitzungen des Beirats haben alle Vorstandsmitglieder Zutritt, auch das Recht zur Diskussion, aber kein Stimmrecht. Die Vorstandsmitglieder sind von den Sitzungen des Beirats zu verständigen.

             Die Sitzungen des Beirats werden vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinde­rung vom Stellvertretenden Vorsitzenden des Vereins geleitet; ist auch die­ser verhindert, leitet das Beiratsmitglied die Sitzung, das am längsten dem Verein angehört. Im Zweifelsfall bestimmen die erschienenen Beiratsmit­glieder den Sitzungs­leiter.

             Der Beirat bildet seine Meinung durch Beschlußfassung. Bei der Beschluß­fassung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen.

             Scheidet ein Mitglied des Beirats vorzeitig aus, so wählt der Beirat für die restliche Amtsdauer des ausge­schiedenen Mitglieds ein Ersatzmitglied.

             Die Beschlüsse des Beirats sind zu Beweiszwecken in ein Beschlussbuch einzutragen und vom jeweiligen Sit­zungsleiter zu unterschreiben.

 

§12   Die Mitgliederversammlung

             In der Mitgliederversammlung hat jedes Mitglied - auch ein Ehrenmitglied - eine Stimme. Zur Ausübung des Stimmrechts kann ein anderes Mitglied schriftlich bevollmächtigt werden. Die Bevollmächtigung ist für jede Mitglie­derversammlung gesondert zu erteilen. Ein Mitglied darf jedoch nicht mehr als drei fremde Stimmen vertreten.

             Die Mitgliederversammlung ist ausschließlich für folgende Angelegenheiten zuständig:

             1.                Genehmigung des vom Vorstand aufgestellten Haushaltsplans für das nächste Geschäftsjahr;

                Entgegennahme des Jahresberichts des Vorstands.

             2.                Festsetzung der Höhe und der Fälligkeit des Jahresbeitrags;

             3.                Wahl und Abberufung der Mitglieder des Vorstands und des Beirats;

             4.                Beschlußfassung über die Änderung der Satzung und über die Auflösung der Vereins;

             5.                Beschlußfassung über die Beschwerde gegen die Ablehnung des Aufnahmeantrags sowie über die

                Berufung gegen einen Ausschließungsbeschluß des Vorstands;

             6.                Ernennung von Ehrenmitgliedern

             In Angelegenheiten, die in den Zuständigkeitsbereich des Vorstands fallen, kann die Mitgliederversamm­lung Empfehlungen an den Vorstand beschlie­ßen. Der Vorstand kann seinerseits in Angelegenheiten seines Zuständig­keitsbereichs die Meinung der Mitgliederversammlung einholen.

 

§13   Die Einberufung der Mitgliederversammlung

             Mindestens einmal im Jahr, möglichst im ersten Quartal, soll die ordentli­che Mitgliederversammlung stattfinden. Sie wird vom Vorstand unter Einhal­tung einer Frist von zwei Wochen schriftlich unter Angabe der Ta­gesordnung einberufen. Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung des Einladungsschreibens fol­genden Tag. Das Einladungsschreiben gilt dem Mitglied als zugegangen, wenn es an die letzte vom Mitglied dem Verein schriftlich bekannt gegebene Adresse gerichtet ist. Die Tagesordnung setzt der Vorstand fest.

 

§14   Die Beschlußfassung der Mitgliederversammlung

             Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinde­rung vom Stellvertretenden Vorsitzenden oder einem anderen Vorstands­mitglied geleitet. Ist kein Vorstandsmitglied anwesend, bestimmt die Ver­sammlung den Leiter. Bei Wahlen kann die Versammlungsleitung für die Dauer des Wahl­ganges und der vorhergehenden Diskussion einem Wahlausschuss übertragen werden.

             Der Protokollführer wird vom Versammlungsleiter bestimmt; zum Protokoll­führer kann auch ein Nicht­mitglied bestimmt werden.

             Die Art der Abstimmung bestimmt der Versammlungsleiter. Die Abstim­mung muss schriftlich durchgeführt werden, wenn ein Drittel der bei der Abstimmung anwesenden stimmberechtigten Mitglieder dies beantragt.

             Die Mitgliederversammlung ist nicht öffentlich. Der Versammlungsleiter kann Gäste zulassen. Über die Zulassung der Presse, des Rundfunks und des Fernsehens beschließt die Mitgliederversammlung.

             Die Mitgliederversammlung ist unabhängig von der Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.

             Die Mitgliederversammlung fasst Beschlüsse im allgemeinen mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen; Stimmenthaltungen bleiben daher außer Betracht. Zur Änderung der Satzung ist jedoch eine Mehrheit von drei Viertel der abgegebenen gültigen Stimmen, zur Auflösung des Vereins eine solche von vier Fünfteln erforderlich. Eine Änderung des Zwecks des Vereins kann nur mit Zustimmung aller Mitglieder beschlossen werden. Die schriftliche Zustimmung der in der Mitgliederversammlung nicht erschienenen Mitglieder kann nur innerhalb eines Monats gegenüber dem Vorstand erklärt werden.

             Für Wahlen gilt folgendes: Hat im ersten Wahlgang kein Kandidat die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen erreicht, findet eine Stichwahl zwischen den Kandidaten statt, welche die beiden höchsten Stim­menzah­len erreicht haben.

             Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzu­nehmen, das vom jeweiligen Versammlungsleiter und dem Protokollführer zu unterzeichnen ist. Es soll folgende Feststellungen enthal­ten: Ort und Zeit der Versammlung, die Person des Versammlungsleiters und des Protokoll­führers, die Zahl der erschienen Mitglieder, die Tagesordnung, die einzel­nen Abstimmungsergebnisse und die Art der Abstimmung. Bei Satzungs­änderungen soll der genaue Wortlaut angegeben werden.

             Während der Mitgliederversammlung besteht Rauchverbot.

 

§15   Nachträgliche Anträge zur Tagesordnung

             Jedes Mitglied kann bis spätestens eine Woche vor dem Tag der Mitglie­derversammlung beim Vorstand schriftlich beantragen, dass weitere Angele­genheiten nachträglich auf die Tagesordnung gesetzt werden. Der Ver­sammlungsleiter hat zu Beginn der Mitgliederversammlung die Tagesord­nung entsprechend zu ergän­zen. Über Anträge auf Ergänzung der Tages­ordnung, die erst in der Mitgliederversammlung gestellt werden, beschließt die Mitgliederversammlung. Zur Annahme des Antrags ist eine Mehrheit von drei Viertel der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich.

 

§16   Außerordentliche Mitgliederversammlung

             Der Vorstand kann jederzeit eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen. Diese muss einberu­fen werden, wenn das Interesse des Vereins es erfordert oder wenn die Einberufung von einem Drittel aller Mitglieder schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe vom Vorstand verlangt wird. Für die außer­ordentliche Mitgliederversammlung gelten die §§ 12,  13, 14 und 15 entsprechend.

 

§17   Auflösung des Vereins und Anfallberechtigung

             Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Mitgliederversammlung mit der im § 14 festgelegten Stim­menmehrheit beschlossen werden. Sofern die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, ist der Vorsitzende der vertretungsberechtigte Li­quidator. Die vorstehenden Vorschriften gelten entsprechend für den Fall, dass der Verein aus einem anderen Grund aufgelöst wird oder seine Rechtsfähigkeit verliert.

             Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an die Gemeinde Gnarrenburg, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke zu verwenden hat.

             Die vorstehende Satzung wurde in der Gründungsversammlung vom 28. Oktober 1992 errichtet.

            

 

Vereinssatzung - Stand 02.04.2004